Bali – In der Ferne zu Hause

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Bali – In der Ferne zu Hause

Ging es euch auch schon einmal so? Ihr seid in ein Land verreist, das ihr vielleicht schon einmal besucht habt – ihr landet nicht nur, sondern kommt direkt an? Man fühlt sich direkt zu Hause!

Ich hatte in meiner Anfangszeit in Nepal immer mal wieder über das „Ankommen“ gesprochen – auf Bali war dies ein unbeschreibliches Gefühl.

Es war 2012 – Sommer… wir hatten dreieinhalb Wochen Zeit zum Reisen – das Ziel war Bali. Die sagenumwobene „Insel der Götter“ – ein Ort mit einem Flair, den icn nirgendwo sonst auf der Welt erlebt habe bisher.

Bali erklären? Nein – man muss es erleben!

Man kann Bali schwer beschreiben, man muss es erleben, entdecken, aufsaugen und einfach genießen, es wirken lassen.

Es war ein ewig langer Tag, Abflug in Kathmandu am Abend, unplanmäßiger Tankstopp in Kalkutta, ein ewig langer Tag in Kuala Lumpur… Um am Ende auf Bali anzukommen, in Kuta umherzuirren und gesagt zu bekommen „ausgebucht“ – trotz Reservierung. Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits über 40 Stunden wach – aber es war irgendwie egal.

Es hat sich einfach nur gut angefühlt – morgens, als einer der ersten in Kuta am Strand zu sitzen, mit vollem Gepäck – den Blick einfach schweifen lassen.

Ich war direkt angekommen – habe die Insel gespürt. Bin direkt nach Ubud gefahren morgens, war gleich wieder da!

Magic Ubud

Es gibt wohl, außer in Indien, keinen Ort auf der Welt der so spirituell getrieben ist – Yoga, Retreats, Detox, Mediatation, Vegan, Organic…

Ubud lässt sich noch schwerer beschreiben als Bali wie ich finde. Es ist eine Stadt die eine eigene Magie hat, mystisch, spirituell, beeindruckend – einfach schwer zu erklären. Du läufst durch die Reisfelder, lässt den Blick auf das Grün der Reisterrassen schweifen.

„Habe ich überhaupt schonmal ein solch saftiges Grün in der Natur gesehen“ stelle ich mir die Frage – die Antwort lautet: Nein!

Zwei Nächte in einem traditionellen balinesischen Cottage – ohne Fenster oder Türen, inmitten der Reisfelder…

traditionelles Cottage in Ubud - in der Ferne zu Hause

…morgens von Enten geweckt werden und zack – direkt wieder das saftige Grün vor Augen!

saftig grüne Reisfelder, umsäumt von Palmen - in der Ferne zu Hause

 

Die zahlreichen Tempel in und um Ubud, allein die vielen kunstvollen Gebäude, der Flair, die Reisterassen um Kunung Kawi oder Tegalalang – es ist einfach wundervoll all dies aufzusaugen. Und auf dem Weg dorthin kommt ihr an unzähligen Kunstschnitzereien vorbei – ich glaube hier könne ich mich glatt totkaufen…

Reisterrassen von Gunung Kawi - in der Ferne zu Hause

Canggu – In der Ferne zu Hause

Auf Ubud folgte dann schon vor Wochen Canggu – ein unglaublich schöner Ort, den Sabine, von Sea You soon in Ihrem Gastbeitrag auf Indojunkie mal genauer unter die Lupe genommen hat.

Hier wohne ich nun schon seit Mitte November – ja, ich weiß…so genau kam das aufgrund meiner mangelnden Berichterstattung zuletzt nicht ganz durch :)

Ein kleines Homestay, zum großteil an „Long-Terms“ vermietete Zimmer bei einer wundervollen Familie, wie gesagt – in der Ferne zu Hause – vielen Dank Bu Didin!

Was ich hier so mache? Eigentlich ganz einfach…das Leben in vollen Zügen genießen!

Surfen, ab und an mal Yoga, arbeiten, mich mit Leuten aus aller Welt treffen und die Sonnenuntergänge Abend für Abend genießen, also… mich zu Hause fühlen!

Surfen in Canggu - in der Ferne zu Hause

Sunset am Batu Balong - in der Ferne zu Hause

Freut euch auf weitere News aus Bali und checkt mal meinen Instagram Account

 

6 Antworten

  1. Hallo Ben,
    du hast vollkommen Recht, Bali muss man fühlen, das kann man nicht beschreiben! Ich war vor vielen, vielen Jahren auf Bali – meine erste Fernreise – ich wollte nicht mehr heim. Ich glaube, das war auch der Zeitpunkt als ich vom „Reisevirus“ befallen wurde :-) Seit dem hat er mich auch nicht mehr losgelassen…
    Liebe Grüße,
    Sabine

  2. Du weißt, wovon ich spreche :) Ich bin jetzt aktuell seit fast sechs Wochen da und am Montag geht mein Flieger nach Thailand. Es fällt mir unglaublich schwer meinen Rucksack zu packen und vorerst das letzte Mal den mittlerweile vertrauten Weg zum Flughafen zu fahren. Aber eines ist sicher – ich werde zurückkommen!

  3. […] digitale Nomaden die Trauminsel schlechthin! Auch ich bin von zu Hause losgezogen um mich wieder in diese Insel zu verlieben. Doch was geschieht abseits der Touristenpfade – was spielt sich im täglichen Leben […]

  4. […] ist wohl EIN großes Highlight gewesen! Von Bali habe ich ja bereits in einem früheren Artikel geschwärmt was das Zeug hält und wisst ihr was? Fuck – es war bis zum Ende einfach […]

  5. […] – es war Mitte Dezember, Jalan Batu Balong, Bu Di Din’s Homestay – mein zu Hause auf der Trauminsel […]

  6. […] führte mich mein Weg wie ihr wisst unter anderem nach Bali. Es ist schwer zu beschreiben welches Gefühl mir diese Insel vermittelt hat – aber ich spürte, dass es Zeit für ein weiteres Tattoo war. […]

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