Nepal – Beautiful Place to stay!

Eingetragen bei: on the Road | 0

 

Verdammt – ich genieße es!

Intensiv, spannend und einfach genial – so könnte man meine ersten drei Wochen in Nepal wohl bezeichnen.

Nepal – beautiful place to stay!

In meinem letzten Post hatte ich ja vom „Ankommen“ berichtet – ich hätte nicht gedacht, dass mich dieses Wort in meinen ersten Tagen so beschäftigt. Und dennoch war es glaube ich einfach diese komplett neue Situation in die ich sozusagen reingeflogen bin!

In eine komplett andere Kultur einzutauchen, in einem Land, das von Naturgewalten und politischer Engstirnigkeit derzeit noch massiv belastet ist – ja, das war und ist ein ganz besonderes Erlebnis.

Angefangen hat ja wie bereits berichtet alles im Waisenhaus in Budhanilkantha – hier hatte ich zuletzt zweieinhalb wundervolle Wochen verbringen dürfen, habe Gastfreundschaft und Warmherzigkeit erfahren und einen echt besonderen Menschen kennengelernt.

 

„Good morning Brother – जय जय नेपाल।“

Nachdem ich die ersten Tage etwas Anlaufschwierigkeiten hatte, bin ich dann doch relativ schnell in die Spur gekommen und zack, hatte ich 20 neue Geschwister. Dieses „Good morning brother“ – wenn man morgens um 5.30 zerknautscht aus seinem Zimmer kommt…besser könnte der Tag nicht starten.

Doch was ist in den zweieinhalb Wochen bei den Kids alles passiert? Kurzum ging es bei dem Aufenthalt darum zu helfen, etwas mitzugeben und auch für Abwechslung zu sorgen.

IMAG3468 12080929_10153662003376873_1111505039_n 12048854_10153662009761873_285300333_n - Kopie - Kopie

So hatte ich in den ersten Tagen einmal eine Übersichtsliste angefertigt die zeigt, was hier in der Woche zu an Lebensmitteln benötigt wird um eine schlüssige Kalkulation aufzustellen. Ich habe Profile der Kids erstellt um Außenstehenden einmal zu zeigen „wer lebt denn da eigentlich“. Mit beidem möchte ich Michi bei Ihrer Arbeit mit Hope for Nepal unterstützen. So gelingt es sicher, noch die ein oder andere Patenschaft zu vermitteln oder noch mehr Transparenz aufzuzeigen von wegen „was kann ich mit meiner Hilfe dort erreichen“.

Nach einer knappen Woche kam dann Verstärkung ins Haus – eine ganz neue Situation für alle. War ich doch überhaupt der erste Volontär, der hier oben wohnte, kam mit Kathryn direkt noch eine „Sister“ hinzu. Ich habe selten eine solch warmherzige Person wie Katie getroffen – mit ihrem großen Herz war sie bei den Kids und den Eltern sofort aufgenommen. Somit sollte es fortan zwei neue Geschwister geben, die den Schulweg miteinander bestritten, alle zur gemeinsamen Wanderung animierten oder eine Runde Unterricht hielten.

Es war eine wundervolle Erfahrung so herzlich in einer Familie aufgenommen zu werden, die einem eigentlich so fremd ist, deren Sprache man nicht wirklich spricht – und dennoch war man ein Teil davon!

Für uns selbstverständlich – im Haus nicht ganz

„How to brush my teeth“ – stand dann mal auf dem Programm. Hygienische Fragen die wir mit einem abwinkenden Lächeln beantworten würden, haben wir hier einmal intensiv behandelt. Nachdem Katie und ich in einer Schreinerei auf Holzsuche gegangen waren und irgendwann ein „Zahnbürstenbrett“ gebastelt hatten war soweit alles fertig um die Kids zusammenzutrommeln. Haben Zahnbürsten keinen festen Platz und werden auch gerne mal als Spielzeug benutzt, so haben wir uns damit beschäftigt hier ein gewisses Verständnis zu vermitteln. Und erfreulicherweise kam das Ganze auch bei den Kids an – hoffen wir mal, dass das eine nachhaltige Wirkung hat, jetzt wo wir weg sind!

IMAG3628

Ja, mittlerweile sind „Brother and Sister“ ausgezogen. Sister ist nach Thailand weitergezogen und Brother hat sich mit einem großen Abendessen für alle in Richtung Kathmandu und Pokhara verabschiedet.

IMAG3856 IMAG3721 IMAG3689

Doch vor unserem Auszug haben wir noch eine Facebookpage ins Leben gerufen über die wir hoffen Aufmerksamkeit und Unterstützung für die Kids zu erhalten – es ist eine Herzenssache, also schaut bitte mal vorbei und meldet euch bei Fragen!

 

 

Hinterlasse einen Kommentar