Top Sieben in Pokhara

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Meine persönlichen Top Sieben in Pokhara

 

Für die meisten Touristen ist Pokhara, sechs Busstunden von Kathmandu entfernt, der Ausgangsort für Trekkings in die Annapurna Region – somit hier mal meine Top 7 für Pokhara – falls ihr mal in Nepal seid und hier ein paar Tage verbringen wollt ohne dafür stundenlang aus der Stadt rauszufahren.

Hat mich ein wenig an Cairns in Australien erinnert – eine Stadt an der Nordostküste von Queensland die als Ausgangsort für Touren zum Great Barrier Reef bekannt ist.

Was haben die beiden Städte für mich nun aber noch gemeinsam? In beide bin ich gereist um zu arbeiten – okay, und auch um nebenher was zu erleben :)

Wohnen wirst du wahrscheinlich in „Lakdeside“ – dem Touristenviertel am Fewa-See, also beste Lage für Alles!

 

  1. Get Lost in the Forrest

Max und ich wollten eigentlich nur ein wenig am See entlang laufen und die Devis-Falls, ein paar kleine Wasserfälle am Stadtrand besuchen – doch dann haben uns Neugierde und die Hoffnung auf einen grandiosen Seeblick in den Wald getrieben. Immer weiter rein, immer weiter hoch. Irgendwann hatten wir dann unseren Seeblick, aber waren fernab jeglicher Pfade. Der Plan? „Bald wird es dunkel – also einfach runter Richtung Ufer, quer durch“ Nach eineinhalb Stunden standen wir dann am Seeufer – vor den mit Stacheldraht gesicherten Mauern eines 5 Sterne Hotels namens Fish Tail Lodge!

Drüber geklettert, vom Sicherheitspersonal direkt in Empfang genommen worden, die Situation erklärt und erstmal kräftig zusammen gelacht ehe die Herren Max und mich von jeglichen Blutegeln befreit hatten. Da das Hotel nur mit einem Boot erreichbar war, gab es dann noch einen kostenfreien Shuttleservice nach Lakeside. Spannung, Spaß und unvergesslich!

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  1. Ein Bad zwischen saftig grünen Feldern

Mit dem Fahrrad durch die Stadt fahren, die Seele baumeln lassen… und das Ganze bei über 30 Grad. Da muss Abkühlung her – aber nicht im Fewa See selbst und auch nicht in einem Hotelpool in den man sich hätte einkaufen können. Also mit dem Rad (gibt es ab etwa 3 Euro am Tag) rausfahren, „Happy Village“ passieren und bis ans Ende des Sees. Wenig später steht man vor den Feldern die von Sandbänken und einem klaren, kleinen Fluss umgeben sind. Per Seilzug konnte man mit der Fähre von der Straße auf die „Reisinsel“ übersetzen. Sand – fein wie in der Südsee, saftig grüne Felder und Wasser das zum Abkühlen einlädt – fernab jeglicher Blicke. Es soll sich ja keiner gestört fühlen, wen man sich in die Fluten schmeißt!

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  1. Pokhara von oben – Paragliding

Den Tag mit dem Blick von Sarangkot auf das Tal starten – das kann definitiv ein Highlight sein, erlebt man dort bei klarem Himmel einen sagenhaften Sonnenaufgang. Faszinierender ist da wohl nur der Blick von „noch weiter oben“! Laufen, Rennen, Hinsetzen – und schon schwebt man durch den nepalesischen Himmel. Ein 30 minütiger „Ritt“ mit dem Gleitschirm bietet dir ein unvergessliches Erlebnis – bei gutem Wetter gar mit Sicht auf die Annapurna Range. Wenn doch eine Wolke die Sichert versperrt einfach den Paraglider an den ihr geschnallt seid dazu animieren hoch in die Wolke zu fliegen!

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  1. Mountainbiken – von Sarankot runter zum See

Wer beim Paragliden die Augen nicht verschließt entdeckt aus der Luft schöne Tracks zum Mountainbiken. Also – leiht euch ein gutes Mountainbike (ab ca. 12 Euro pro Tag) und macht euch auf den Weg nach Sarankot. Hier gibt es in der Regel drei Möglichkeiten – ihr seid ganz sportlich und radelt bis nach oben (bergauf fühlen sich die rund 770 Höhenmeter wohl definitiv mehr an als bergab) oder ihr fragt bei der Paragliding-Agentur über die Ihr gebucht habt, ob die euch samt Bike mit hoch nehmen können. Die letzten Meter ab den Paraglide-Startpunkten gilt es dann noch hochzuradeln. Gleiches gilt wenn ihr euch ein Taxi nehmt das euch nach oben bringt (Preis je nach Benzinsituation und Verhandlungsgeschick zwischen etwa 8 und 20 Euro). Oben angekommen, solltet ihr kurz den Ausblick genießen ehe es dann rasant talwärts geht. Anfangs noch über die Straße geht es dann auf Schotterpisten und schmale Waldpfade nach unten. Hierbei passiert ihr Dörfer, einsame Hotels und höchstwahrscheinlich auch Ziegenherden, Büffel oder aufgescheuchte Hühner. :)

Unten angekommen seid ihr gut durchgerüttelt aber sicherlich auch happy das Abenteuer mitgenommen zu haben!

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  1. Der Tag am See

Zieht euch morgens die Laufklamotten an und geht eine Runde joggen – dabei habt ihr vom Seeufer bei klarem Wetter einen tollen Blick auf die Annapurna-Range. Erlebt wie das Leben am See morgens langsam erwacht – die ersten Personen die ihr beim Joggen treffen dürftet werden Fischer und Yogafans sein, die sich rund um den See platzieren. Danach geht’s dann in einem kleinen Café direkt am Ufer Frühstücken (in Höhe des Paradise Restaurants) ehe man sich ein Boot ausleiht (ab ca. 7 Euro pro Tag)und sich auf’s Wasser begibt. Wieder ein recht aktiver Tag an der frischen Luft – und im Gegensatz zu Kathmandu ist die Luft hier auch wirklich frisch!

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  1. Ganz klassisch – Flucht in die Berge

Anfangs hatte ich bereits erwähnt, dass Pokhara DER Ausganspunkt für Trekkingtouren in Richtung Annapurna-Range ist. Das sollte aber keinesfalls negativ klingen, denn ich habe die Tour zum Basecamp gemacht und war hellauf begeistert! Die Kosten und die Dauer eures Trekkings hängt von den eigenen Vorstellungen ab. Mit Guide oder ohne, vielleicht noch einen Porter dazu – it‘s up to you! Jedenfalls stehen euch von Pokhara aus alle Türen offen und ihr seid echt fix in den Bergen.

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  1. End up in Busy Bee

Egal wie lange ihr in Pokhara wart oder was ihr dort gemacht habt – es wird wohl immer so sein, dass ihr Leute aus der ganzen Welt kennenlernt. Zeit also euren Abend im Busy Bee unvergesslich zu machen. Hervorragendes Essen, Sportübertragungen, Live-Musik und immer eine super Stimmung – das macht diesen Mix aus Restaurant und Club aus – Prost – auf eine geniale Zeit in Pokhara!

2 Antworten

  1. […] Acht Tage Trekking – Ausgangspunkt war Pokhara – ihr erinnert euch – es war eine meiner Top Sieben in Pokhara! […]

  2. […] kennen wir ja alle die Posts à la „Die 10 besten Strände in…“ oder die „Die Top Sieben in Pokhara“, also war es mal an der Zeit für ein Roundup mit einer etwas erfrischenderen […]

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