Tough Mudder zum Abschied

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Tough Mudder Süddeutschland als Abschiedsevent

In den letzten Wochen war unglaublich viel los muss ich sagen – es war anstrengend aber auch irgendwo immer ne schöne Sache weil ich ja wusste wofür die Anstrengungen am Ende sind!

 

Und ich wusste auch genau – kurz vor Abflug kommt noch ein Highlight – und das folgte dann vergangenes Wochenende in Wassertrüdingen – der Tough Mudder Süddeutschland! Nachdem ich mit Freunden und Kollegen im Mai bereits den Lauf mit den meisten Höhenmetern in NRW mitgenommen hatte ging es jetzt zum schlammigsten Tough Mudder des Jahres in den Süden. Als „Legionär“ hatte ich sogar das Vergnügen ein Hindernis mehr anzugehen als die meisten aus meinem Team. „Deine Mudder“ – das waren zehn Leute aus Frankfurt, Mühlheim, München und Walldürn die Bock hatten sich auf 18,3 Kilometern 20 Hindernissen zu stellen.

Zu einer ziemlich ungemütlichen Zeit – wir sprechen von 4.40 Uhr klingelt es an der Tür – Frühstück! Dann ging es auch los in Richtung Wassertrüdingen – ankommen, umziehen, einchecken, mit Edding die Startnummern auf die Stirn schreiben lassen – Klamotten an der Garderobe abgeben, GoPro startklar machen und ab die Post! Von uns zehn wussten lediglich Marthe, Sandra und ich was auf uns zukommt – der Rest freute sich einfach tierisch…oder auch nicht :)

Es hat nicht allzu lange gedauert bis unsere weißen Team-Shirts das erste Mal mit Matsch und Wasser in Verbindung gekommen waren. Aber von Hindernis zu Hindernis hatten wir mehr Spaß und wir haben recht schnell gemerkt, dass jeder den Sinn der ganzen Geschichte verstanden hat – als Team starten, alles gemeinsam meistern und irgendwann gemeinsam ankommen!

Ob Baumstämme, Holzwände, Matschgruben oder einfach nur der Lauf durchs Gelände – als Team hat alles funktioniert – und verdammt, wir waren n geiles Team – schaut her

Danke an ein super geiles Team und danke an die ganzen Fotografen die solche Momente festhalten!

 

Ich glaube die härtesten Herausforderungen des Tages waren Arctic Enema – in 4 Grad kaltes Wasser rutschen, unter ein paar Reifen durchtauchen und wieder raus aus dem Eiswürfelbecken. Weiterhin waren es Electric Eel, durchs Schlammwasser robben während es von oben Stromschläge setzte und Cage Crawl, rückwärts durchs Wasser mit nur wenig Luft zwischen Gitter und Wasseroberfläche, die uns auf dem Weg zum Ziel einiges abverlangten.

Ich muss zugeben – untrainiert und mit wenig Schlaf – das ist vllt nicht die klügste Kombination um einen solchen Lauf anzugehen, aber ich habe die Krämpfe so gut es ging aus den Beinen gedrückt und wusste genau „Fuck, jetzt kommt Everest – mehr als einmal anlaufen packst du heute nichtmehr“ – und, tadaa, es hat geklappt. Zähne zusammenbeißen, Anlauf, die Quarterpipe hochrennen, abspringen und hochziehen lassen! Als wir das ganze Team dann oben hatten stand noch die Flussdurchquerung an und dann war das verdiente Finisher-Bier zum Greifen nahe! Nochmal Zähne zusammenbeißen, Lächeln aufsetzen und ab ging‘s durch Electroshock Therapy – ein kurzer „Sprint“ durch einen Wald aus 10.000 Volt Kabeln. Dann gab’s Shirt, Stirnband und das leckere Bier – verdient haben wir’s uns, verdammt – was n geiler Haufen!

Team Foto – Quelle: Tough Mudder

Eine Antwort

  1. […] zurück zur Idee: zwei Tough Mudder Läufe im letzten Jahr – da wären wir mit meiner Lauferfahrung bereits fertig. Und dan ein […]

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